Es diente dann als Schreinerei und Sarglager bis etwa 1965, stand danach leer und begann zu verfallen. Von dem alten Gebäude stehen noch die schweren Schiefermauern sowie die beiden Fachwerkwände zur Talseite.
 

 

 
Im Tagesraum befindet sich eine Kaffemaschine.
Frühstück und Abendessen kann im Hause eingenommen werden, wenn sich dies auf den Tagesraum beschränkt, und Einkauf und Spülen zentral geregelt werden.
Ein Kühlschrank mit begrenztem Fassungsvermögen ist vorhanden. Geschirr und Besteck kann für etwa 40 Personen gestellt werden.
Zur Geschichte und Eigenart des Gebäudes
 
Der Bau wurde im Jahre 1852 von der jüdischen Gemeinde in Bernkastel als Synagoge errichtet und bis zum Jahre 1938 genutzt.
Am 9. November 1938 wurde das Innere des Gotteshauses verwüstet. Wegen der engen Lage in der größtenteils aus Fachwerk bestehenden Altstadt wurde das Gebäude nicht in Brand gesetzt.
 

 
Treppenturm, Dachstuhl und Zwischendecken wurden 1975 neu errichtet. Die Synagoge befindet sich heute in Privatbesitz; ehrenamtliche Helfer renovieren sie und bewirtschaften den hinter dem Haus gelegenen Weinberg.
 

 
Übernachtungsmöglichkeit in der Synagoge
 
Im Haus werden bis zu 50 Schlafplätze gegen eine Unkostenpauschale in Höhe von 10 Euro pro Übernachtung zur Verfügung gestellt.
Bettwäsche, Decken und Kopfkissen können zum Kurs gestellt werden (Leihgebühr 10 Euro).
Bitte wegen der Brandgefahr nicht kochen!